Dr. med. vet. Peselmann

Tierarztpraxis für Kleintiere in Riesenbeck (Osnabrück // Ibbenbüren)

Chirugie

In unserer Praxis führen wir verschiedene weichteilchirurgische Eingriffe durch:

  • Naht von größeren Riss- oder Schnittverletzungen
  • Hauttumor-Operationen, Hautbiopsien
  • Mammatumore (Gesäuge)
  • Kastrationen
  • Kaiserschnitte
  • Harnblasen-Operationen
  • Magendrehung
  • Fremdkörper-Operationen am Magen-Darm-Trakt
  • Darmtumor-Operationen
  • Invaginationen von Darmabschnitten
  • Milzextirpation
  • Umbilicalhernie (Nabelbruch-OP)
  • Inguinalhernie (Leistenbruch-OP)
  • Abszessspaltungen oder komplette Entfernung von Abszessen 
  • Othämatom-Operationen
  • Otitis-Operationen
  • Amputationen von Krallen, Gliedmaßen, Schwanzspitzen
  • Nickhautschürzen bei perforierenden Hornhautverletzungen des Auges
  • Bulbusentfernung (Auge entfernen)
  • Entropium-/Ektropium-Korrektur


Je nach Fragestellung und Tier wird eine entsprechende Anästhesie (Narkose) ausgewählt.

Kleinere Hauttumore oder Hautbiopsien können, wenn Ihr Tier ruhig genug ist, unter Lokalanästhesie entfernt werden. Vorteil dieser Methode ist, dass der Eingriff kurzfristig durchgeführt werden kann, Ihr Tier nicht nüchtern sein muss, Leber und Nieren geschont werden und Sie Ihr Tier direkt wieder mit nach Hause nehmen können.

Alle anderen Operationen müssen unter Allgemeinnarkose mit Inhalationsnarkose durchgeführt werden. Hierfür wird mit Ihnen ein Termin ausgemacht.

Zu dem Termin muss Ihr Hund oder Ihre Katze nüchtern sein. Nüchtern bedeutet, dass Ihr Hund oder Ihre Katze 12 Stunden vor der Operation nichts mehr zu essen bekommen darf und bis 2 Stunden vor der Operation auch kein Wasser mehr.

Kaninchen und Meerschweinchen dürfen 12 Stunden vor der Operation nur Heu und Wasser bekommen, da Kraftfutter oder Frischfutter zu Fehlgärungen während der Narkose führen können und so ein Narkoserisiko darstellen.
Bitte lassen Sie Ihr Kaninchen oder Meerschweinchen auf KEINEN FALL nüchtern!!!
Da der Magen-Darm-Trakt von Kaninchen und Meerschweinchen so angelegt ist, dass sie ständig etwas zu essen brauchen würde dies ebenfalls ein Narkoserisiko bedeuten!!!

Wenn Sie Ihr Tier zur Operation bringen wird vor der Narkose eine eingehende Untersuchung des Herz-Kreislauf-Systems durchgeführt. Anschließend bekommt Ihr Tier Narkosemittel in die Vene oder in den Muskel injiziert, so dass es innerhalb weniger Minuten einschläft. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen Sie gerne bei Ihrem Tier bleiben was von uns sogar gewünscht wird, da Ihr Tier so etwas ruhiger und ein kleines bisschen weniger ängstlich einschläft. Sobald Ihr Tier schläft, dürfen Sie nach Hause fahren.

In diesem Stadium ist Ihr Tier noch nicht so tief in Narkose, dass es operiert werden kann. Nun folgt die Operationsvorbereitung: der zu operierende Bereich wird geschoren, desinfiziert und Ihr Tier wird intubiert, so dass es an das Inhalationsnarkosegerät angeschlossen werden kann.

Während der gesamten Operation werden Atmung und Puls überwacht um das Narkoserisiko möglichst gering zu halten. Anhand der Kontrolle von Atmung, Puls, Lidreflexen und Pupillenweite kann genau festgestellt werden in welchem Narkosestadium Ihr Tier sich befindet. Dank der Inhalationsnarkose ist es somit möglich das Narkosegas so zu steuern, dass Ihr Tier nur so viel Narkose bekommt wie unbedingt notwendig ist. Anschließend wird das Gas relativ schnell wieder abgebaut, so dass Ihr Tier kurz nach der Operation wieder wach wird.

Da bei Narkosen immer ein gewisses Risiko besteht, dass der Blutdruck absinkt und dadurch die Nieren weniger durchblutet werden könnten, bekommt Ihr Tier während der gesamten Narkose eine Infusion über die Vene, um dem entgegenzuwirken.

Nach erfolgter Operation kommt Ihr Tier zum Aufwachen auf die Station, wo es so lange bleibt, bis es wieder laufen kann und Sie es mit nach Hause nehmen können.


Weichteilchirugie.

Weichteilchirugie: