Dr. med. vet. Peselmann

Tierarztpraxis für Kleintiere in Riesenbeck (Osnabrück // Ibbenbüren)

Impfungen

Um einen ausreichenden Impfschutz vor den wichtigsten Erkrankungen zu gewährleisten, wird bei Hunden und Katzen eine Grundimmunisierung durchgeführt, welche aus einer Erstimpfung im Alter von 8 Wochen, einer Zweitimpfung mit 12 Wochen und einer dritten Impfung mit 16 Wochen besteht und mit einer Impfung nach einem Jahr (im Alter von 15 Monaten) abgeschlossen wird.

Erkrankungen, gegen die Ihr Hund durch eine Impfung geschützt werden kann:


Wurde die Grundimmunisierung ordnungsgemäß durchgeführt, besteht ein 1- bis 3-jähriger Impfschutz, je nach Erreger gegen den geimpft wurde.

Der Impfschutz bei der Leptospirose beträgt 1/2 bis 1 Jahr.

Wenn Ihr Hund im Sommer gerne in stehenden Gewässern schwimmt, aus brackigen Pfützen trinkt oder gerne Ratten oder Mäuse jagt und auch fängt, ist es sinnvoll die Leptospirose halbjährlich nachzuimpfen, um einen sicheren Schutz zu gewährleisten, da der Antikörpertiter bereits nach 3 Monaten wieder anfängt abzusinken. Ansonsten reicht in den meisten Fällen die jährliche Nachimpfung aus.

Wenn Sie keine Zeckenprophylaxe in Form von Spot-on-Präparaten vornehmen möchten oder Ihr Hund die Präparate nicht verträgt, ist es sinnvoll ihn auch gegen Borreliose zu impfen. Diese Impfung wird ebenfalls jährlich wiederholt.

Der Impfschutz gegen Zwingerhusten beträgt 1 Jahr, da bei dieser Infektion verschiedene Viren und Bakterien eine Rolle spielen. Insbesondere wenn Ihr Hund viel Kontakt zu anderen Hunden hat, ist es sinnvoll den Zwingerhusten regelmäßig nachzuimpfen.

Die Nachimpfung gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Tollwut erfolgt alle 3 Jahre.

Das für Ihren Hund am besten geeignete Impfschema können wir gerne bei Ihrem Besuch in der Praxis mit Ihnen zusammen durchsprechen.

Wenn Sie Ihren Hund mit ins europäische oder auch außereuropäische Ausland nehmen möchten, sind die Einreisebestimmungen und Impfintervalle des jeweiligen Landes zu beachten. Hierbei beraten wir Sie auch gerne persönlich.

Erkrankungen gegen die Ihre Katze durch eine Impfung geschützt werden kann:


Auch bei diesen Erkrankungen besteht nach ordnungsgemäßer Grundimmunisierung, genau wie beim Hund, ein 1- bis 3-jähriger Impfschutz.

Wenn Ihre Katze, ausschließlich in der Wohnung lebt, sollte sie auf jedenfall gegen den Katzenschnupfenkomplex und Katzenseuche geimpft werden, da die Viren, welche diese Erkrankungen hervorrufen, mit Schuhen oder Kleidung in die Wohnung getragen werden können.
Die Nachimpfung von Katzenschnupfen erfolgt jährlich, von Katzenseuche alle 3 Jahre.

Des Weiteren können sie Ihre Katze gegen Leukose und FIP (Feline infektiöse Peritonitis) impfen lassen. Sinnvoll ist dies wenn Sie Ihre Katzen auch nach draußen lassen und nicht nur in der Wohnung halten. Diese beiden Erkrankungen werden hauptsächlich durch Bissverletzungen, den Deckakt, gemeinsame Futterplätze oder Katzenklos übertragen.
Einige Katzenpensionen verlangen daher auch bei reinen Wohnungskatzen den Nachweis einer Leukose- und/oder FIP-Impfung, da hier viele Katzen in Kontakt miteinander kommen und so die Erreger übertragen werden könnten. Sollten Sie ihre Katze einmal für den Urlaub in eine Katzenpension geben wollen, erkundigen Sie sich bitte im Voraus, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, da auch bei diesen beiden Erkrankungen eine Grundimmunisierung von 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen erfolgen muss. Anschließend erfolgt die Nachimpfung im jährlichen Abstand.

Katzen, die Freigänger sind und nicht nur in der Wohnung leben, sollten zusätzlich gegen Tollwut geimpft werden. Hier erfolgt die Nachimpfung nach erfolgter Grundimmunisierung alle 3 Jahre.

Erkrankungen gegen die Ihr Kaninchen durch eine Impfung geschützt werden kann:

  • Myxomatose
  • Chinaseuche (RHD = Rabbit haemorrhagic disease)

Bei Kaninchen findet die Erstimpfung frühestens im Alter von 4 - 10 Wochen statt. Die Wiederholungsimpfung der Myxomatose erfolgt alle 6 Monate, von RHD einmal im Jahr.
Beide Erkrankungen werden durch Stechmücken, durch direkten Kontakt zu frei lebenden, infizierten Kaninchen oder auch über kontaminiertes Futter (z.B. von einer Wiese gesammeltes Gras) übertragen.


Impfungen.

Impfungen: